Ein Kalb stürzt in einen Silo. Eine gefährliche Situation für das Tier und jeden der es retten will.

Gärgase sammeln sich am Boden welche schnell zur Gefahr werden. Von dem alten Trick mit der brennenden Kerze zur Kontrolle ob ausreichen Sauerstoff da ist, ist dringend abzuraten. Ein Mensch benötigt mehr Sauerstoff als eine Flamme.

Darum rüstete sich bereits bei der Anfahrt ein Trupp mit schwerem Atemschutz und dem Gasmessgerät aus. Umgehend wurde mit dem Bau eines Flaschenzuges begonnen, denn selbst das Übungstier hat ein Gewicht von 120 Kilogramm.

Eine weitere Übungsannahme war, dass bei den Arbeiten ein Atemschutzträger bewusstlos wurde. Der bereits bereitgestellte Rettungstrupp schritt sofort ein. Dieser unterstützte anschließend den ersten Trupp bei der Rettungsaktion.

Mit vereinten Kräften konnte dann das Tier rasch aus dem Silo gerettet werden.

Solche Übungen sind unbedingt erforderlich, denn meist ist die Aufstellung von schwerem Gerät aufgrund der örtlichen Gegebenheit nicht möglich.

Vielen Dank an die Familie Kummerlehner für die zur Verfügung Stellung des Übungsobjektes und der anschließenden Verpflegung. Ebenso ein Dankeschön den Kameraden LM Erich Sattler und FM Benjamin Wagner für die Ausarbeitung der Übung.



































Fotos: FF Zell/Ybbs (Michaela Laher)

 

Freiwillige Feuerwehr Zell/Ybbs

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